Projektgruppe CiNS

Die Projektgruppe CiNS, als Abkürzung für „Circus im Nationalsozialismus“. besteht aus Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Wohnorte und sind Circusartist*innen, Musiker*innen und Pädagog*innen. Sie vereint das Interesse zu einer lebendigen kritischen Erinnerungskultur beizutragen. Sie möchten ein breites Publikum für die Geschichte von verfolgten Artist*innen sensibilisieren und einen Bezug zur Gegenwart deutlich machen. Dies tun sie in dem wir in ihren eigenen Tätigkeitsfeldern Circus, Vereinen, Theatern, Schulen, Festivals uvm. zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart anregen.

Die Ausstellung der Projektgruppe CiNS ist ein Beitrag zum Fokus Antiziganismus der LURUPINA 2024.

Aktuelle Shows

Samstag
7.09.2024
Ausstellung ab 14:00
Sonnensegel

„Fokus Antiziganismus Ausstellung“ Projektgruppe CiNS

ganztägig, interaktive Ausstellung

Ausgehend von Begegnungen und Erzählungen mit unterschiedlichen Circusartist*innen und Artisten, Circushistoriker*innen und Überlebenden hat sich die Ausstellung zum Ziel gesetzt, die Geschichte des Circus im Nationalsozialismus zu thematisieren. Eine Aufarbeitung dieses Bereiches hat bisher kaum stattgefunden. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Dokumentation des Lebens von Irene Bento. Sie heiratete den Clown Peter Bento und wurde im Circus Adolf Althoff versteckt. So war es ihr und ihren Kindern möglich, sich vor der nationalsozialistischen Verfolgung zu retten.